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Fellpflege bei der Katze
Fellpflege bei der Katze wirklich notwendig?

Fellpflege bei der Katze

Katzen erledigen einen Großteil der Fellpflege selber. Trotzdem ist es für Sie als Katzenbesitzer Pflicht, der Katze dabei zu helfen, vor allem wenn es sich um eine Katze mit viel Unterwolle oder eine Langhaarkatze handelt.

Bürsten der Katze

Katzen haben eine raue Zunge, mit der sie lose Haare, vor allem beim Fellwechsel, entfernen. Dadurch sammeln sich viele Haare im Magen der Katze an. Es kann zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie eine normale Hauskatze oder eine mit kurzem dichten Fell einmal in der Woche gründlich durchbürsten. Langhaarkatzen sollten unbedingt täglich gebürstet werden, da ihr Fell sonst verklebt und anfällig für Parasiten wird.

Ein weiteres Problem, mit dem Langhaarkatzen häufig zu kämpfen haben, sind Knoten, die mitunter Schmerzen bereiten. Um diesen vorzubeugen sollten Sie darauf achten, dass Ihre Katze genug Omega 3 und 6 Fettsäuren, sowie die Vitamine A, B, E zu sich nimmt. Katzenshampoo lässt sich bei sehr verfilztem und schmutzigem Fell manchmal nicht vermeiden. Allerdings sollten Sie Ihre Katze nur ganz selten und in Notfällen mit lauwarmem Wasser und speziellem Katzenshampoo baden.

Fellpflege bei der Katze

Fellpflege bei der Katze durch Bürsten

Kahle Stellen und ausbleibender Haarwachstum bei der Katze

Sie entdecken kahle Stellen an der Katze? Das kann auf eine feline selbstinduzierte Alopezie (FSA) hindeuten. Bei einer felinen selbstinduzierten Alopezie leckt und kratzt sich die Katze selbst so stark, dass die Haare ausfallen. Häufig sind Flöhe oder Milben daran schuld. Sie verbeißen sich in der Haut der Katze, um das Blut aufzunehmen, wodurch es zu Hautirritationen wie Rötungen, Schuppenbildung und Ekzemen kommen kann.

Die Katze versucht dann, sich der Parasiten bzw. des Juckreizes zu entledigen. Die feline selbstinduzierte Alopezie kann jedoch auch psychische Ursachen haben. Häufig haben sehr gestresste Katzen kahle Stellen, weil sie Nervosität durch das Lecken zu mindern versuchen.Wenn Ihre Katze kahle Stellen aufweist, kann das auch an einer Allergie liegen.

Bei einer Lebensmittelallergie kommen Hautveränderungen, Durchfall und Erbrechen hinzu. Eine Pilzinfektion könnte genauso der Grund sein. Diese führt zu kreisrundem oder ovalem Haarausfall bei Katzen. Des Weiteren kämen Hormonstörungen, Autoimmunerkrankungen oder eine Stoffwechselstörung infrage.

Wie pflege ich das Fell der Katze schön?

Katzen können stumpfes und schuppiges Fell bekommen. Dies ist beim Fellwechsel gar nicht unüblich, da hier ein erhöhter Energieverbrauch vorliegt und die Katze demnach ziemlich ausgelaugt ist. Diese Phase geht vorbei, aber häufig bleiben die unschönen Auffälligkeiten des Fells.

Grundvoraussetzung für ein glänzendes und schuppenfreies Fell bei der Katze, ist eine ausgewogene Ernährung. Oftmals sind an einer juckenden und schuppenden Haut Parasiten schuld. Hier gibt es einige Mittel, die Zecken, Milben und Flöhe davon abhalten sollen, sich im Fell der Katze niederzulassen.

Entwurmen bei der Katze

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich Ihre Katze mal Würmer holt. Sogar reine Wohnungskatzen sind nicht vor ihnen gefeit. Zu den Würmern, die sich Katzen am häufigsten zuziehen, gehören der Bandwurm, der Spulwurm und der Hakenwurm. Würmer können schon über die Muttermilch aufgenommen werden, wodurch Kitten schon infiziert sind.

Freigänger stecken sich häufig mit dem Beschnuppern oder Durchlaufen von Kot oder beim Erbeuten von kleinen Tieren an. Sogar Menschen können durch ihre Schuhe Eier in die Wohnung tragen, wodurch auch für Wohnungskatzen und Menschen das Risiko eines Wurmbefalls besteht.

Woran erkenne ich einen Wurmbefall?

Es gibt mehrere Anzeichen für einen starken oder länger anhaltenden Wurmbefall. Dazu gehören Verdauungsbeschwerden, Erbrechen mit weißem Schaum, Abmagerung bei normalem oder gesteigertem Fressverhalten, stumpfes und schuppiges Fell, Hautentzündungen, Schwäche, größere Krankheitsanfälligkeit, vermehrtes Schlecken am Hintern oder „Schlittenfahren“, ein aufgeblähter Bauch, fehlende Haare am Rücken, Husten und Teile von Würmern im Kot.

Wie wird eine Wurmkur durchgeführt?

Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Formen von Wurmkuren. Nicht alle Wurmkuren wirken gegen alle Würmer. Es gibt aber Mittel, die gegen die am häufigsten auftretenden helfen. Sie können es mit Tabletten, Futtertropfen oder einer Paste versuchen, die Sie in das Futter der Katze mischen. Diese sind effektiv, wenn sie tatsächlich heruntergeschluckt werden.

Nicht selten wehrt sich die Katze gegen die Einnahme von Wurmmitteln, weshalb manchmal ein Spot-on die richtige Lösung sein kann. Dabei handelt es sich um eine flüssige Wurmkur, die Sie auf den Rücken, im Bereich der Schultern, auftragen. Der Spot-on darf aber nicht bei sehr kleinen Katzenbabys angewandt werden, sondern erst bei Katzen ab der neunten Woche.

Auch kann es zu leichten Rötungen auf der Haut kommen. Sie können zur Vorsorge oder Behandlung gegen Würmer auch zum Tierarzt gehen. Bei Befall weiß er am besten bescheid, um welche Art von Wurm es sich handelt. Allerdings ist die Behandlung beim Arzt sehr teuer.

Parasiten vorbeugen bei der Katze

Wenn Sie Ihre Katze vor Zecken schützen wollen, können Sie mit verschiedenen Mitteln vorbeugen. Kokosöl ist sehr effektiv gegen Zecken, da die Laurinsäure darin, unappetitlich auf Zecken wirkt. Damit der Schutz hält, reiben Sie Ihre Katze mehrmals in der Woche mit Kokosöl ein und beachten Sie dabei vor allem den Kopf und den Hals. Es muss nicht viel sein, eine Messerspitze reicht völlig.

Oft wird Teebaumöl für den Zeckenschutz verwendet, davon ist aber unbedingt abzusehen. Die ätherischen Öle sind für Katzen unverträglich und gelangen durch Lecken am Fell schnell in den Organismus. Es gibt auch Spot-ons aus dem Handel, die zwischen den Schultern aufgetragen werden und sich im Fell verteilen.

Parasiten bei der Katze bekämpfen

Katze geraten, eignen sich Shampoos und Sprays gegen Zecken. Viele dieser Mittel enthalten aber Permethrin, das für Hunde geeignet, aber für Katzen leider giftig ist. Darauf sollten Sie unbedingt achten und einen anderen Wirkstoff wählen.

Länger anhaltenden Schutz bietet das Zeckenhalsband, das Puder enthält und dieses kontinuierlich an das Fell abgibt. Das Puder tötet Zecken und Flöhe, die in das Fell der Katze geraten sind. Das Ungeziefer Halsband kann über bis zu acht Wochen von der Katze getragen werden

Die Zeckenzange richtig benutzen

Sie sollten nach jedem Freigang einen kleinen Check auf Zecken bei Ihrer Katze durchführen, vor allem in den Monaten zwischen Frühling und Herbst. Bei Katzen mit langem Fell müssen Sie bürsten, um einen Blick auf die tiefen Schichten und die Haut zu gewinnen.

Für gewöhnlich ist eine Zeckenzange in ihrer Benutzung sehr einfach. Sie drücken auf den Knopf an der Zange, anvisieren die Zecke und lassen den Knopf wieder los um diese zu greifen und herauszuziehen.

Was sollten Sie tun, wenn Sie einen verletzten Vogel entdecken?

Ab und zu kommt es nun mal vor, dass ein Vogel gegen die Scheiben Ihrer Fenster oder Ihres Wintergartens fliegt und sich schwer verletzt. Dann wird oft die Frage gestellt – was können Sie tun? Hier ist es natürlich ratsam den Tierarzt anzuhören und mit dem Vogel dort in die Sprechstunde zu fahren.

Oft ist es so, dass der Vogel dann bei Ihnen bleibt und Sie sich um diesen kümmern, bis er wieder fit wird. Hier ist der Kauf eines Vogelkäfig ratsam, damit der Vogel sein eigenes Zuhause hat, etwas im Käfig herum fliegen kann und nicht Ihre Wohnung oder Ihr Haus verunstaltet und Hinterlassenschaften bei Ihnen lässt.

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