Startseite » Katze » Wurmkur bei Katzen – wie funktioniert das?
Wurmkur bei Katzen – wie funktioniert das?
Wurmkur bei Katzen - Wie Sie den Lieblingen helfen!

Wurmkur bei Katzen – wie funktioniert das?

Eine Katze kann mehrmals im Jahr von parasitären Würmern befallen werden. Die Würmer leben im Verborgenen,werden meist erst spät entdeckt und können der Katze schwere gesundheitliche Schäden zufügen. Daher sollte bei jeder Katze regelmäßig eine Entwurmung durchgeführt werden, zumal die Parasiten durchaus auch für Menschen gefährlich werden können. Was zu tun ist, wenn die Katze Würmer hat und was bei einer Wurmkur zu beachten ist, lesen Sie hier.

Wie kommt es zum Wurmbefall?

Im Gegensatz zu Zecken und Flöhen leben Würmer im Körper der Katze. Schon durch bloßes Schnüffeln können die infektiösen Eier oder Larven der Würmer in den Körper der Katze gelangen. Dabei besiedeln sie am häufigsten den Magen-Darmtrakt. Sie können aber auch, je nach Art der Würmer, das Herz beziehungsweise die Lunge der Katze befallen. Dabei gehören vor allem folgende Würmer zu den am häufigsten auftretenden Parasiten:
1. Spulwürmer (werden häufig mit der Muttermilch aufgenommen)
2. Hakenwürmer
3. Bandwürmer (können bis zu 80 Zentimeter lang werden)

Symptome einer parasitären Erkrankung

Ob ein Wurmbefall vorliegt, ist auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Die meisten Katzen sehen gesund aus und zeigen, insbesondere im Anfangsstadium keine spezifischen Auffälligkeiten, die auf einen Wurmbefall hinweisen. Erst im späteren Verlauf des Befalls treten die ersten Symptome auf. Zu Symptomen gehören unter anderem:

  • Juckreiz im Bereich des Anus
  • Durchfall oder/und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • teilweise hoher Gewichtsverlust
  • abgestumpftes Fell
  • Aufgeblähter Bauch ( tritt allerdings nur bei einem massiven Wurmbefall auf)

HINWEIS: Bei immungeschwächten Tieren oder Katzenwelpen können schon wenige Würmer die schlimmsten Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Auch wenn keine Symptome für einen Wurmbefall erkennbar sind, sollte dennoch eine regelmäßige Wurmkur vorgenommen werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit beim Tierarzt den Kot der Katze auf Würmer untersuchen zu lassen.

Keine Produkte gefunden.

Wie kann eine Katze entwurmt werden?

Für Wurmkuren für Katzen stehen mehrere medikamentöse Alternativen zur Verfügung:

  1. Spot-on-Präparate
    Diese Katzen Wurmkur besteht aus flüssigen Wirkstoffen, die im Nacken der Katze auf die Haut aufgetragen werden, damit diese sich das Medikament nicht ablecken kann.
  2. Wurmkur für Katzen in Tablettenform
    Keine Katze mag es, wenn ihr für die Wurmkur Tabletten verabreicht werden. Daher ist es ratsam, das Wurmmittel zerkleinert unter das Essen zu mischen.
    TIPP: Nur die Tablette in das Essen zu stecken ist in der Regel wenig erfolgreich, da es jeder Stubentiger versteht, um die Wurmkur für die Katze in Tablettenform herum zu fressen.
  3. Wurmkurpräparate in Pasten -und Gelform
    Diese Wurmkuren für Katzen werden mittels eines spritzenähnlichen Applikators direkt in das Maul der Katze übertragen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Paste auf das Fell zu verteilen, damit dies sich das Medikament ablecken kann.
  4. Wurmkur-Spritzen
    Eine weitere Alternative besteht darin, das Medikament vom Tierarzt mit einer Injektion zu verabreichen. Allerdings ist diese Art der Wurmkur bei Katzen noch unbeliebter als die anderen Alternativen. Insbesondere wenn die Wurmkur in regelmäßigen kurzen Abständen durchgeführt werden soll, kann diese Wurmkur für das Tier zum Stressfaktor werden. Experten empfehlen mit der Katze mindestens alle drei Monate eine Wurmkur zu machen.

Fazit: Wurmkuren schützen Katzen und Menschen

Jeder verantwortungsvolle Tierbesitzer weiß, wie wichtig eine regelmäßige Wurmkur sowohl für das Tier, seine Artgenossen als auch für den Menschen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Freigänger oder eine Hauskatze handelt. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Wurmkur kein Impfschutz ist, denn die Wirkung der Kur lässt bereits nach rund 24 Stunden nach. Ab diesem Zeitpunkt kann die Katze wieder von Würmern befallen und ansteckend sein. Somit ist es besonders wichtig, durch zielgerichtete, regelmäßige Maßnahmen die Katze vor einem Befall mit Würmern zu schützen.

Artikel kommentieren

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Erforderliche Felder sind markiert *

*