Öl – welches ist geeignet für den Hund?

Öl ist nicht gleich Öl. Öle, die wir benutzen, sind nicht unbedingt für den Hund geeignet. Für unseren vierbeinigen Freund benötigt es besondere Sorgfalt beim Kauf oder der Zubereitung des richtigen Hundeöls. Hundeöl kommt im Kampf gegen Parasiten, als Nahrungsergänzungsmittel und als Pflegeprodukt zum Einsatz und ist Bestandteil des Hundefutters.

Fellpflege mit Hundeöl

Produkte, welche damit werben, das Fell ihres Vierbeiners glänzend und geschmeidig zu machen, gibt es zuhauf und sind fast überall käuflich. Wirkungsvoll und auch gesund ist es , dem Hund täglich etwas Öl (zwei Teelöffel) mit Omega-3-Fettsäuren ins Futter zu geben. Das macht das Fell von innen heraus glänzend. Im folgenden Abschnitt werden Öle aufgelistet, die zum Verzehr für den Hund geeignet sind.

Das richtige Öl zum Verzehr

Gute Hundefutter zeigen auf, welche Öle drin stecken. Minderwertige Hundefutter dagegen nicht. Ein gutes Hundeöl ist in der Herstellung kaltgepresst und nativ. Olivenöl, Lachsöl, Hanföl, Kokosöl und Leinöl sind für den Hund besonders wertvoll, da sie ungesättigte Fettsäuren beinhalten. Sollten Sie ihr eigenes Futter herstellen, achten sie auf die Zugabe hochwertigen Öls. Portionieren sie das Öl wie folgt:

  • 2 Teelöffel Öl pro 10 KG Hundegewicht pro Tag

Hundeöl gegen Parasiten

Auch im Kampf gegen Zecken, Flöhe und Milben ist Hundeöl ein beliebtes und wirksames Hausmittel. Generell lässt sich durch den Verzehr des Öls ein Parasitenbefall vorbeugen. Sollte der Hund aber bereits befallen sein, lässt sich aus fünf Tropfen eines ätherischen Öls (beispielsweise Lavendelöl) und einem Liter Wasser ein Hundeöl zubereiten, welches man gleichmäßig auf dem Fell des Hundes (Bauch, Beine, Schwanzende, Schulterblätter, Hals, Ohren) aufträgt.

Diese Behandlung kann beliebig häufig (bis zu einmal täglich) angewandt werden. Aber Vorsicht: verwenden Sie niemals ätherische Öle bei Katzen! Nur für Hunde sind diese Öle ungefährlich. Eine für Katzen ungefährliche und ebenfalls natürliche Alternative ist kaltgepresstes natives Kokosöl:

  • wöchentlich eine erbsengroße (kleiner Hund)/ olivengroße (großer Hund) Kugel Kokosöl in der Hand schmelzen lassen und gleichmäßig auf dem Fell verteilen.

Auch Floheier werden so durch Kokosöl abgetötet, während das Öl für den Hund gesundheitsfördernd ist.

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Marvin Rüttger

Hundeprofi und Katzenliebhaber in einer Person, geht das? Marvin Rüttger ist aufgewachsen auf einen Bauernhof mit klassischer Tierpopulation von Katze bis Pferd. Sein Wissen über Tiere erhielt er gesammelt über Generationen seiner Familie und gibt es jetzt online in diesem Blog weiter.
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