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Katzenfutter Test – Was ist gutes Katzenfutter?

Katzenfutter Test - Was ist gutes Katzenfutter?

Unser Katzenfutter Test – Die Qualität der in Deutschland angebotenen Katzenfuttersorten ist vom Urteil „sehr gut“ bis „geht garnicht“ zu betrachten.

Möchte uns nicht jeder Hersteller davon überzeugen, dass es bei ihm nur das Beste zu kaufen gibt? Auch für Hersteller von Katzenfutter trifft das zu, doch ist immer wirklich alles so toll, wie es uns in den verschiedensten Möglichkeiten der Werbungen geschildert wird?

Welches Katzenfutter ist denn wirklich gut?

Das es sehr wichtig ist, diese Aspekte zu hinterfragen, werden wir Ihnen in den nächsten Abschnitten zeigen. Dafür brauchen Sie nur etwas Zeit und das Interesse daran, ihrer Katze wirklich etwas gutes zu tun.

Was ist gutes Katzenfutter?

Oftmals bekommen wir den Eindruck, dass die Herstellung, sowie die Prüfung von Katzenfutter eine äußerst schwierige Sache darstelle, und es wirklich Spezialkräfte benötige. Uns stellt sich die Frage, warum das Ganze? Denn wer sich ein bisschen damit beschäftigt, wird feststellen, dass diese scheinbare Komplexität ein Trugbild ist.

Es braucht auch keine Wissenschaft, um festzustellen, was gutes Katzenfutter ist. Vorweg können wir eines verraten: Markenprodukte gehören nicht immer dazu. Das Katzenfutter welches im gewöhnlichen Supermarkt angeboten wird, ja auch die wohlbekannten Marken, entpuppt sich zumeist als eine Mixtur aus Abfällen unserer Fleischindustrie.

Katzenfutter Test - Was ist gutes Katzenfutter?

Viele Verbraucher können sich nicht direkt etwas unter Fleisch Nebenerzeugnisse im Katzenfutter vorstellen.

Es ist nicht sonderlich ungewöhnlich irgendwelche gekochten Federn, altes Industrie- oder Gastronomiefett, Gammelabfälle oder künstliche Vitamine usw. vorzufinden. Richtiges Fleisch, wie es unsere kleinen Tiger wirklich benötigen, ist in sehr niedrigen Mengen enthalten. Man könnte diese Produkte auch als „analytische Mogelei“ bezeichnen. Die angegebenen Werte können mit allerlei möglichen Zutaten erreicht werden, so, das von dem eigentlichen Ziel nicht wirklich viel übrig bleibt. Vielleicht würden sich ja unsere Katzen wenn sie sprechen könnten, aber zumindest kann die Industrie auf dem Papier „nachweisen“ das ihr Soll erfüllt ist.

So kann aus dem größten Unrat doch ein riesen Geschäft entstehen, bei dem die Gewinnspanne wohl astronomische annehmen kann, besonders wenn wir noch etwas Hochglanz-Werbung und Superstars dazu setzen.

Um nun jedoch die eigentliche Frage zu beantworten, um gutes von schlechtem Katzenfutter zu unterscheiden. Wir brauchen dazu nur einen gesunden Menschenverstand, die Fähigkeit Kleingedrucktes auf den Etiketten lesen zu können, und! Müssen wissen das Katzen reine Fleischfresser sind (auch Carnivore genannt).

Der Rest ist einfach: Gutes Katzenfutter besteht aus gutem Fleisch!

Da Katzen als Carnivore gelten, sollte sich eine Frage immer zuerst gestellt werden: „Wie viel Fleisch ist im Katzenfutter enthalten?“ Die Inhalte werden im Kleingedruckten nach Menge geordnet, das heißt, was am meisten drin ist, steht auch an erster Stelle. So sollte also das Fleisch an oberster Stelle stehen. Als Idealfall sollte vom Fleisch etwa 85-95 % enthalten sein. So könnte man zumindest dem Hauptfang, der Maus, etwas näher kommen.

Wenn dem nicht so ist, dann sollten Sie gewiss sein, dass dieses Futter wohl mit „Nebenerzeugnissen“ vollgestopft wurde. „Nebenerzeugnisse“ ist hierbei noch sehr freundlich ausgedrückt. Darunter deklariert sind Kadaver (im Extremfall auch von kranken Tieren mit, beispielsweise Tumorgewebe), Federn, Füllstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe und Zucker! Die ganze unbeschreibliche Masse wird dann mit der Hilfe von Enzymen in Form gebracht, sodass wir glauben es sei richtiges Fleisch.

Vorsicht sei auch bei dem Ausdruck geboten: „100% frisches Fleisch!“. Das mag zwar stimmen, aber es sollte bedacht werden, das der tatsächliche Anteil von Fleisch bei druchschnittlich 4% liegt. Und ist ein Produkt wirklich etwas wert, wenn man dafür eine Tüte voll mit Müll und ein winzige Menge gutes Fleisch bekommt. (Damit die ganze Sache und ihre Richtigkeit beibehält, die „Nebenerzeugnisse“ können natürlich auch Tierherzen oder Leber sein, jedoch verbirgt sich solch ein Leckerbissen nicht bei Industriefutter.)

Zudem wurde von Tierärzten bemerkt, dass die Anzahl von Diagnosen für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse immer mehr steigt. Das soll nicht an einem Zuwachs der Tiere, denn auch immer mehr Futterallergien wurden festgestellt. So wird in Fachkreisen nach einer Bestätigung für den Zusammenhang zwischen den Krankheiten und dem industriellem Futter gesucht.

Katzenfutter Test - Was ist gutes Katzenfutter?

Katzenfutter Test – Gutes Katzenfutter ist getreidefrei und zuckerfrei !

Nebenerzeugnisse sind KEIN Fleisch!

Besteht ihr Katzenfutter wirklich aus Fleisch – oder vielleicht doch nur aus einem Gemisch aus „Fleisch mit tierischen Nebenerzeugnissen“? Wenn auf dem Etikett keine direkten Angaben zum enthalten Fleisch gemacht werden, oder es nur einen Prozentsatz zum „Mischmasch“ des Fleisch mit tierischen Nebenerzeugnissen (ohne weitere Aufschlüsselung) so ist das ein eindeutiges Zeichen dafür das Sie gerade ein eher minderwertiges Katzenfutter in der Hand haben.

Mit den tierischen Nebenerzeugnissen sind Sachen gemeint, bei denen kann ein nur der Hunger vergehen. Oft sind es Abfälle der „Kategorie 3“, also Nebenprodukte die zum Verzehr für Menschen nicht mehr freigegeben ist. Dazu zählen Hufen, Hörner, tote Tiere, Augen Sehnen, Klauen und viel mehr, aber wir wollen nicht, dass ihnen jetzt schlecht wird.

Doch leider geht die Liste der Unansehnlichkeiten noch etwas weiter, denn auch der Begriff „Fleisch“ wird in der Industrie etwas weiter ausgedehnt, als er es wohl dürfte. Es gibt nämlich einen ziemlich großen Unterschied ob hochwertiges Muskelfleisch verarbeitet wird, oder – so wie wir es nennen – wabbeliges, minderwertiges Bindegewebe, wie beispielsweise Euter.

Dennoch wird beides als „Fleisch“ auf dem Etikett aufgewiesen, was die Einschätzung von guter Qualität für den Käufer erschwert. Sogar die wenigen Prozenten (meisten 4%) an Fleisch die enthalten sind, werden dann auch noch mit diesem Unrat gestopft. Damit auch die richtige Ernährung einer Katze gewies ist, sollte auf den Dosen „Lebensmittelqualität“ datiert sein, denn nur das gute Fleisch enthält auch die wichtige Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und die Fettsäuren.

Wer nun noch immer glaubt, dass man aus Schlacht- und Industrieabfall und ein paar Farbstoffen, Aromen, Geschmacksverstärkern, Enzymen, künstlichen Vitaminen, Konservierungsstoffen, Bindemitteln, Fließhilfsstoffen, Gerinnungshilfsstoffen, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermitteln sowie Säureregulatoren hochwertiges Katzenfutter hinbekommt, den muss ich leider enttäuschen. Insgesamt werden bei der Herstellung des Futters über 200 Stoffe benötigt, bei einem Härtefall wurden sogar umstrittenen Medikamente benutzt.

Im Gesetzt steht geschrieben, dass mindestens 4% Fleisch einer Tierart enthalten sein müssen, damit es sich später auch „mit Hühnerfleisch“ auszeichnen darf. Was in den restlichen 96% alles so enthalten ist, das wollen wir gar nicht weiter ausbauen, denn es ist meist dasselbe, zum Beispiel Schlachtabfälle vom Schwein (diese müssen nicht gesondert deklariert werden).

Es gibt sogar noch eine Stufe unter dem minderwertigen Futter, das nennt man dann einfach sehr minderwertig. Bei diesen Produkten handelt es sich um nicht 100% aufgeschlüsselte Inhalte, die jedoch aufgezeigt werden müssen. Das ist sehr wichtig, denn je höher der Fleischanteil, desto besser, denn immerhin sind unsere Katzen ja reine Fleischfresser. Das Fleisch muss Lebensmittelqualität haben, sonst handelt es sich zumeist nur um „Gammelfleisch“ der 3. Kategorie, welche nicht für den Verzehr für Menschen weiter genutzt werden darf.

Ein winziger Gemüseanteil von 5% schadet auch nicht, das würde sogar dem Mageninhalt einer Maus entsprechen (und den fressen die Katzen auch mit). Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass der Fleischanteil niemals unter eine 80% Grenze fällt, denn Katzen sind nun mal reine Fleischfresser. Das lässt sich sogar mit ihrem Darm unterstreichen, denn dieser ist sehr kurz. Durch den kurzen Weg können nur die Stoffe aus dem Fleisch verwertet werden, alles andere würde „durchrutschen“. Somit sind alle „tollen“ Variationen mit Reis, Getreide, Soja etc. absolut überflüssig, und bringen der Katze auch nichts (nicht mal geschmacklich).

Es gibt zusammengefasst drei Dinge auf die Sie achtgeben müssen:

  1. Kein Zucker! *
  2. Keine Getreide oder sonstige „Beilagen“!
  3. Keine Nebenerzeugnisse!

*Zucker wird oft auch unter Rübenschnitzel, Rübenblätter, Karamell usw. getarnt. Haben Sie also ein wachsames Auge beim Kauf.

Die Sache mit den Prozentangaben am Beispiel „Protein“

Okay Sie haben jetzt schon einiges über die Nebenerzeugnisse gelesen, doch wären Sie nur ansatzweise mal darauf gekommen, das wirklich Federn mit enthalten sind im Katzenfutter? warscheinlich nicht, doch leider ist das traurige Wahrheit. Auf einigen Internetseiten, besonders bei dem jeweiligen Hersteller selbst, gibt es immer wieder „Prozentangaben“ zu den Inhaltsstoffen. Doch um die Qualität des Futters einschätzen zu können, benötigt es etwas mehr, denn diese Angabe sind sehr schwach und kaum aussagekräftig.

Um zum Beispiel die Qualtiät vom Protein (Eiweißen) bestimmen zu können, sucht man nach deren Gehalt an „essentiellen“ Aminosäuren und deren Verhältniss zueinander. Das wird auch „biologische Wertigkeit“ genannt, also auschlaggebend für die Verwertbarkeit von Katzenfutter. Die Aussage wird jedoch oft zu nichte gemacht, besonders dann, wenn tierische oder pflanzliche Nebenprodukte, Getreide oder Gelatine etc. enthalten sind. Allgemein sollte die Alarmglocken klingeln bei „pflanzlich“, denn deren Aminosäuren bilden ein wesentlich schlechteres „Muster“ als tierisch.

Doch am allerschlechtesten macht sich auch ein tierisches Produkt, die Gelatine! Oft trifft man sie bei Dosenfutter, mit Gelee oder Sauce, an, denn hier wird die Gelatine in Massen verwertet. Sie sorgt lediglich dafür, das die analytischen Werte der Testergebnisse in die Höhe katapultiert werden. Ein beliebtes Mittel um weiterhin die Werte massiv zu erhöhen: „Federmehl“. Auch ist dies in etlichen Fabrikfuttern zu finden, auch hier gilt wieder die Steigerung der Proteine.

Federmehl bietet einen extrem hohen Wert von ganzen 90% an (in Trockensubstanz). Jedoch hat hier die Katze auch nichts davon, denn es wird nur als unverdauliches Keratin aufgenommen, und somit auch nicht verwertet. Damit es trotzdem verwendet werden darf, gibt es auch wieder einen Trick, das Hydrolisieren.

Dieses Wort bedeutet nichts anderes als die Zerstörung der wertvollen Aminosäuren, welche zum Großteil durch die Behandlung mit Wasserdampf, hohen Temperaturen (ca. 140°C) und starken Druck passiert. Schauen Sie zu Hause mal auf die gekauften Futtertütchen. Steht dort etwas von „hydrolysiertem Gefügelrotein“? Na dann wissen Sie jetzt auch, was Sie ihrer Katze alles vorsetzen.

Sie sollten sich nicht durch die analytischen Werte beirren lassen, schauen Sie weiterhin auf die Inhaltstoffen, denn viel Fleisch ist immer wichtig! Tierische, aber auch pflanzliche Nebenerzeugnisse haben eigentlicht gar nichts im hochwertigen Katzenfutter zu suchen, also sollten diese Futter auch gemieden werden.

Getreide im Katzenfutter ist völliger Unsinn!

An der relativen Darmlänge eines Säugetiers kann man sehr gut erkennen, auf welche Ernährung sich der Organismus angepasst hat. Dabei kann man pauschal sagen, dass ein kurzer Darm für Fleischfresser ist, und ein langer Darm für Pflanzenfresser steht. Alles dazwischen kann dann als „Allesfresser“ bezeichnet werden.

Damit man sich das auch ungefähr vorstellen kann, wird die Darmlänge im Verhältnis zur Körperlänge bemessen. Bei reinen Fleischfressern (Carnivoren) wie unserer Katze bleibt ein Verhältnis von 3:1 das heißt, dass der Darm der Katze 3 mal so lang ist wie ihr Körper. Ein Allesfresser, wie der Mensch, der bevorzugt Fleisch isst wird ein Verhältnis von 5:1 haben, ein Hund hat sogar 6:1. Ein reiner Pflanzenfresser, so wie es ein Schaf ist, kann 24:1 haben, also ganze 24 mal so lang wie der eigentliche Körper.

Der Grund für diese enorme Länge liegt an den Pflanzen selbst, denn die Verwertung von pflanzlichen Stoffen dauert äußerst lange. Katzen können deshalb mit Getreide oder ähnlichen gar nichts anfangen. Es belastet eher den ganzen Organismus der Katze und besonders deren Nieren. Um es mal etwas drastischer auszudrücken: Fleisch bleibt in der Katze und Getreide verlässt die Katze.

Dazu kommt auch noch, sonst wäre es ja nicht industriell, das das Getreide nicht unbedingt das wertigste Getreide ist. Auch hier wird eingespart was das Zeug hält. Nachteil dabei liegt auch wieder im Getreide selbst, denn es kann auch giftige Schimmelpilze enthalten, wie zum Beispiel Aflatoxin B1.

Zucker macht die Katze krank!

Hersteller benutzen Zucker aus drei Gründen:

  • Erstens: Es macht die Katze abhängig. Katzen können zwar süß nicht schmecken, jedoch entwickelt ihr Stoffwechsel eine Abhängigkeit.
  • Zweitens: Das ist wohl der wichtigste Grund. Es sieht für uns Menschen wesentlich besser aus. Oft wird der Zucker in karamellisierter Form über die gräuliche Restverwertung gestrichen (Zuckercouleur). So bekommt das Ganze eine schönere Farbe, Konsistenz und Glanz. Es sieht einfach „lecker“ aus, denn das Auge ist bei uns (leider) mit.
  • Drittens: Zucker, unteranderem auch als Rübenschnitzel getarnt, dient als sehr billiger Füllstoff für Nass- als auch für Trockenfutter, denn besonders bei Rübenschnitzel handelt es sich um ein Abfallprodukt aus der Landwirtschaft. Rübenschnitzel ist eine Mixtur aus den Blättern, Wurzeln etc. die bei der Zuckerherstellung nicht genutzt werden können.

Der Zucker führt bei der Katze oft zu Diabetes, Durchfällen oder schweren Zahnentzündungen. Das Trockenfutter gut für die Zähne ist, auch das ist ein Märchen der Industrie. Durch den Brei, der beim Kauen entsteht, kommen erst recht Zahnschäden zustande, denn dieser ist besonders klebrig und bleibt so an den Zähnen oder dem Zahnfleisch hängen.

Schmeckendes Futter = gutes Futter?

Leider ist das ein Trugschluss der Gesellschaft. Dieser ist jedoch noch einleuchtend, denn wir wollen doch immer wieder etwas essen was uns gut schmeckt. Beim Katzenfutter geht es etwas anders zu, denn hier bekommt die Katze etwas vorgegaukelt. Das „gute“ Essen wird erst durch künstliche Enzyme und Geruchs- sowie Geschmacksstoffe ermöglicht. Ein beliebter Stoff ist verflüssigte Leber, welche unter das Futter gemischt wird. So kann der Gestank der tierischen Nebenprodukte überdeckt werden.

Der Spiegel hat auch etwas zum Thema der Enzyme herausgefunden: „Die Enzyme der dänischen Firma „Novozymes“ etwa verdoppelt offenbar den Hunger von Testhunden und -Katzen auf das ihnen angebotene Fressen. Zum Einsatz kommen Enzyme mit sperrigen Namen wie „Protamex“ oder „Novo Pro D“.

So hat es den Anschein, dass unsere Katzen viel zu viel von dem minderwertigen Futter essen. Es würde wohl kaum noch so sein, wenn die ganze chemische Trickkiste nicht existieren würde.

Und jetzt gehen Sie auch nochmal ganz kurz in sich, und überlegen Sie folgendes: Würden wir, also als Eltern, den Kindern völlig freie Wahl beim Essen geben, was gäbe es dann täglich? Mit hoher Wahrscheinlichkeit gäbe es Pizza, Pommes, Chips oder Schokolade. Doch das erlauben wir nicht, und so ist es auch bei den Katzen. Wir, als Tierhalter, haben auch die Verantwortung dafür, ob sich unsere Tiere gesund ernähren. Und mit der Trickserei tun sie das nun wirklich nicht.

Was ist gutes Trockenfutter?

Um diese Frage zu beantworten, braucht man nicht lange überlegen, denn „gutes Trockenfutter“ gibt es leider nicht. Die großen Konzerne mögen es zwar immer behaupten, aber überlegen wir doch mal genauer: Katzen sind Karnivore, und brauchen deshalb Fleisch. Und Trockenfutter enthält nur in geringen Anteilen „Fleisch“. Der Rest des ganzen Zeugs wird dann mit Füllstoffen und Bindemitteln, wie z.B. Getreide oder Rübenschnitzel, aufgefüllt. Zusätzlich sollte man noch anmerken, dass das Trockenfutter wochenlang ungekühlt im Supermarkt herumliegt. Danach liegt es dann in der Wohnung rum, damit es dann währenddessen nicht verdirbt werden Konservierungsstoffe beigemischt. Doch diese Konservierungsstoffe sind auch wieder schädlich für die Stubentiger. Es besteht sogar der Verdacht, dass diese Stoffe Krankheiten fördern, wie Diabetes, Zahnerkrankungen, entzündliche Darmerkrankungen  oder Fettleber.
Die Ironie: Manche Firmen behaupten sogar, dass ihr Trockenfutter „zahnreinigend“ sei, doch leider ist das Gegenteil der Fall: Der Nahrungsbrei des zerkauten Trockenfutters setzt sich an den Zähnen fest und führt so zu Karies.

Doch nun noch das schlimmste Übel des Trockenfutters. Damit die Katze das Futter verdauen kann, benötigt sie ziemlich große Massen an Wasser, das Wasser wird dem Organismus  der Katze entzogen.
Doch Katzen haben kein ausgeprägtes Durstgefühl, so wie Hunde oder Menschen, so führt das Ganze zu einem langwierigen Wassermangel und damit kann es auch zu Nierenerkrankungen oder Erkrankungen der Harnwege, da diese nicht mehr richtig genutzt werden können.
Damit die Katze richtig gut das Trockenfutter verdauen kann, müsste sie fast das drei- oder vierfache an Wasser zu sich nehmen. Deshalb ist ein frischer „Wassernapf“ o.ä. sehr wichtig, besonders wenn ihre Katze an das Trockenfutter gewöhnt ist. Bei solch einem Fall ist es sehr wichtig, dass die Katze von Trocken- auf Nassfutter umgewöhnt werden muss.

Die Umgewöhnung ist manchmal gar nicht so einfach, dazu können Sie sich auch spezielle Hilfe vom Tierarzt holen. Manchmal genügt es auch, über Wochen hinweg, etwas Nassfutter unter das Trockenfutter zu mischen. Nach einiger Zeit wird die Menge vom Nassfutter erhöht.
Das ist ziemlich langer Prozess, aber Sie tun ihrer Katze damit einen gefallen.

Gibt es auch billiges, gutes Katzenfutter?

Nein, das gibt es leider nicht. Zumindest haben wir bis zum heutigen Tag kein richtig gutes Futter finden können.
Die Suche nach gutem Katzenfutter ist im Allgemeinen ziemlich schwierig, da wir uns teilweise zu sehr von knalliger Werbung und bunten Farben beeinflussen lassen, weshalb manches Futter einfach untergeht. Doch man sollte immer bedenken das gutes Katzenfutter in der Herstellung wesentlich teurer ist, durch das hochwertige Fleisch, als das schnell gemachte Fabrikfutter.

Doch der Preis sollte nicht abschrecken, denn im späteren Verlauf relativiert sich der Preis so, das vom hochwertigerem Futter weniger gekauft werden muss, da es schneller satt macht.
Auch die möglich anfallenden Tierarztkosten können, mit dem richtigen Futter, im hohen Alter der Katze minimiert werden, denn das Tier lebt einfach gesünder.

Wenn wir uns einmal den Preis für das enthaltene Fleisch genauer angucken, dann stellen wir auch fest das der Preis doch ziemlich wanken kann.
Die billigen Katzenfuttersorten enthalten, trotz der tollen Deklaration, kaum verwertbares Fleisch für den Organismus der Katze: „Fleisch und Nebenerzeugnisse (4% Rind/Huhn)“ so steht es auf den Packungen. Bei einer großen 400g Dose (0,35€) bezahlt man also für den enthalten Unrat 0,35€ und für ein ganzes Kilogramm der „Fleisch und Nebenerzeugnisse“ dann rund 22€.
Inwiefern ist dieser Preis gerechtfertigt?

Katzenfutter Test – Was ist gutes Katzenfutter?
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Ein Kommentar

  1. Jana

    Leute die sich das zu Hause mit einem Hobbytiger teilen, kennen wahrscheinlich auch das wählerische Verhalten der Katze sowie es ums essen geht, denn entweder rühren sie das Katzenfutter erst überhaupt nicht an weil ihnen der Geschmack oder der Geruch einfach nicht passt, oder sie bekommen von dem neuen Futter einfach nicht genug.

    Bei unserem Stubentiger ist es genau das selbe, es kommen zwei bis drei Sorten Katzenfutter in Frage die das Tier isst alles weitere wird ignoriert egal ob Nass- oder Trockenfutter.
    Außerdem kommt bei unserer Hauskatze hinzu das sie das Katzenfutter welches ihr schmeckt nicht verträgt und sie scheinbar stets fetter wird trotz akkurater Dosierung des Futters.
    Im Folgenden haben wir uns im Netz ungeschaut und informative Dinge erfahren.

    Denn das in Supermärkten erhältliche Futter für Katzen ist vieles, aber ohne Frage nicht Gesund da es unter andern mit Geruchsstoffen gemischt ist was dazu führt das sie kein anderes Katzenfutter mehr essen wollen.
    Unter anderem sind die Fertiger nicht dazu verpflichtet alle Bestandteile auf die Box zu schreiben und ob man es glauben will oder nicht, nutzen diverse Hersteller alte Autoreifen um das Katzenfutter zu strecken.

    Genau darum raten mehrere Experten nur Futter für Katzen aus qualifizierten Tiershops zu kaufen, da jene einfacher zu überprüfen und beaufsichtigen sind. Folglich schauten wir nach solchen Shops die nach Möglichkeit getreidefreies Futter für Katzen anbieten und sind so auf Wildcat Futter für Katzen gestoßen.

    Da die Informationen auf der Webseite recht positiv war und auch verschiedene Rezessionen aus dem Netz, entschlossen wir uns dazu das einmal zu versuchen.

    Am Anfang war unser Kater noch ein kleines bisschen skeptisch, aber mittlerweile liebt er sein neues Katzenfutter und jetzt nach ein paar Wochen scheint es ihm auch enorm gut zu bekommen.

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