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Katzenfutter – Was für welche Katze?

Katzenfutter ist Tiernahrung, die meist auf industriellen Wegen hergestellt wird und für Hauskatzen geeignet ist. Diese suchen sich ja ihr Futter nicht mehr in der freien Natur, sondern werden von ihrem Menschen regelmäßig gefüttert. Dabei kann zwischen einem Nassfutter aus der Dose oder aus Beuteln und einem Trockenfutter unterschieden werden. Was der eigenen Katze schmeckt, wird man dabei sehr schnell rausfinden können.

Bald ist es soweit, das erste kleine Kätzchen wird angeschafft. Noch ernährt es sich von der Muttermilch, doch schon bald soll es von seinen Geschwistern und seiner Mutter getrennt werden, und zu seinen neuen Menschen einziehen. Da die Menschen alles richtig machen wollen, kaufen Sie das teuerste Futter und ein großes Sortiment an Spielzeug, damit Sie es dem kleinen neuen Hausbewohner so schön wie möglich machen. Schon stellt sich die Frage, welches Katzenfutter eigentlich das am besten geeignete ist. Da scheint es, dass die Auswahl immer größer wird und es mittlerweile für jedes Alter und für jede Konstitution der Katze das spezielle Futter gibt.

Vielleicht sollte auch nicht grundsätzlich immer nur das teuerste oder immer nur das billigste Futter gekauft werden, doch sind es gerade Katzen, die unter Umständen sehr eigen sind, was wir Futter angeht. Am wichtigsten ist die Gesundheit des Tieres, daher sollte auch das Katzenfutter genau diesen Anforderungen genügen. Hier haben sich verschiedene Hersteller schon als sehr zuverlässig und gut herausgestellt und im Gegensatz dazu ist auch bei vielen Katzenhaltern bekannt, welche Hersteller vielleicht besser gemieden werden sollten.

Katzenfutter aus dem Internet

Besonders praktisch ist es natürlich, das Katzenfutter im Internet zu bestellen, um vielleicht günstigere Preise zu erhalten, aber auf jeden Fall auch eine größere Auswahl zu haben, als der Supermarkt sie bieten kann. Der Katzenzubehör Shop bietet selbstverständlich auch eine große Auswahl an Katzenfutter, und das nicht nur für “normale” Katzen, sondern auch für Katzen mit besonderen Bedürfnissen. Da Katzenfutter im Allgemeinen sehr haltbar ist, kann es gut auf Vorrat gekauft werden und der Lieferant übernimmt praktischerweise gleich den Transport bis vor ihre Haustür.

Nassfutter

Mit einer Nassfutterernährung alleine kann nichts falsch gemacht werden, obwohl es ratsam ist, öfter einmal die Marken zu variieren, um Einseitigkeiten in Geschmack und Zusammensetzung vorzubeugen. Teure Katzenfuttersorten sind nicht unbedingt besser als billige. Zwar lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe, die sich zum Beispiel im Prozentsatz des Rohproteins unterscheiden, doch ist der starke, verlockende Geruch einiger Sorten nicht zwangsläufig ein Zeichen von besserer Qualität.

Nassfutter Entscheidend ist der Geschmack der Katze, die Futter, das sie nicht mag, auch tagelang schlichtweg ignoriert. Wenn ein neues Futter eingeführt werden soll, kann man versuchen, es mit dem althergebrachten zu vermischen und den Anteil des neuen Futters langsam zu erhöhen. Naßfutter enthält ca. 80% Feuchtigkeit und deckt somit den Flüssigkeitsbedarf der Katze weitgehend ab.

Naßfutter sollte immer zimmerwarm gefüttert werden, was gerade im Sommer schwierig ist, wenn die Dosen wegen Fliegen und anderen Insekten am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn man das Futter lieber in der Mikrowelle erhitzt, statt es einfach eine Weile außerhalb des Kühlschrankes stehen zu lassen, dann sollte es unbedingt umgerührt werden, um die Hitze besser zu verteilen.

Trockenfutter

Trockenfutter wird oft als Ergänzung zum Naßfutter genommen, da es besser in einer Schale den Tag über stehen kann, wo die Katze sich dann je nach Hunger einen kleinen Happen genehmigt.

Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter ist, dass es den Katzen gewissermaßen als „Zahnbürste“ dient – das Kauen der harten Bröckchen kann Zahnstein vermindern, was bei Katzen keine unerhebliche Sache ist, da der Zahnstein unter Vollnarkose entfernt werden muss.

Trockenfutter Wichtig beim Trockenfutter ist, dass die Katze immer die Möglichkeit hat, genug frisches, nicht abgestandenes Wasser zu trinken, denn das Futter enthält nur noch ca. 10% Feuchtigkeit. Katzen, die zu Blasensteinen neigen, dürfen Trockenfutter nur in geringeren Mengen zu sich nehmen, zudem ist das Trinken für sie besonders wichtig. Es gibt spezielles, allerdings sehr teures Naß- oder Trockenfutter für solche Katzen, doch eine ausgewogene Ernährung mit Naßfutter, ein besonderes Auge auf das Gewicht der Katze, das nicht zu hoch werden darf, und viel Bewegung sind meist die besseren Alternativen.

Zusätzliche Nahrungsmittel

Zusätzliche Futtermittel wie Drops, Kaustangen und dergleichen sollten nur in Maßen gegeben werden, da sie vielfach Zucker enthalten, der die Zähne schädigt und die Katze dick machen kann. Milch wird von Katzen unterschiedlich gut vertragen – wenn die eine einen Becher voll ohne Probleme trinken kann, heißt das nicht, dass die andere nicht von einem Schälchen heftigen Durchfall bekommt. Da die meisten Katzen auf Milch nicht gut reagieren, ist es am besten, sie nur mit Wasser verdünnt als besonderen Leckerbissen zu geben oder zuweilen auf spezielle Katzenmilch auszuweichen, wenn die Tiere sie mögen.

Generell gilt, dass Katzen entweder zweimal am Tag gefüttert werden, oder sich selbst mehrmals am Tage mit kleinen Mahlzeiten bedienen, wenn ihnen das Futter jederzeit zur Verfügung steht. So lange die Katze aktiv ist und die Nahrung ausgewogen, wird Fettleibigkeit vermutlich kein Thema sein.

Gerade ältere Katzen, Wohnungskatzen oder solche, die im Winter faul werden, nehmen jedoch manchmal so zu, dass nur eine Diät bleibt – eine für beide Seiten so unangenehme Sache, dass es besser ist, es gar nicht erst zu Übergewicht kommen zu lassen. Doch auch hier bietet der Handel notfalls wieder „kalorienreduzierte“ Spezialnahrung für Katzen an, die natürlich etwas teurer ist.

Katzenmilch

Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass sie der Katze Milch geben, es gehört für sie einfach zur gesunden Ernährung ihres Schmusetigers dazu. Viele der Katzen reagieren auch durchaus mit Begeisterung, wenn sie ein Schälchen mit Milch gereicht bekommen. Für Katzen ist Milch aber ein Nahrungsmittel und zählt nicht zu den Getränken. Viele Katzenhalter versorgen ihre Stubentiger regelmäßig damit und wenn es der Katze dabei gut geht, ist dagegen auch absolut nichts einzuwenden.
Nicht für jede Katze gesund

Für viele Katzen ist es aber nicht förderlich Ihnen Milch zu geben, denn ihnen fehlt bekanntlich das Enzym, das die Verdauung von Laktose (Milchzucker) regelt. Genau deswegen ist es häufig so, dass Katzen dann mit Durchfall auf die Gabe von Milch reagieren. Es kann das Tier sogar ungewollt in Gefahr bringen und für die Gesundheit ist es ebenso schwierig denn eine Katze, die immer unter Durchfall leidet, fühlt sich nicht wohl.

Deswegen raten Experten grundsätzlich davon ab, den Katzen Milch zu füttern. Einige Katzen sind Milch jedoch gewöhnt und sie reagieren dann auch keinesfalls mit Durchfall. Das ist besonders bei Katzen so die auf einem Bauernhof ihr bisheriges Katzenleben verbracht haben. Milch sollte nur gegeben werden, wenn sich der Besitzer auch sicher ist, dass seine Katze diese auch verträgt, denn nur dann ist es unbedenklich.

Gewöhnung an Milch möglich

Bei einigen Katzen setzt mit der Zeit ein Gewöhnungseffekt ein, denn solange die kleinen Stubentiger von der Katzenmutter gesäugt werden produziert der Körper dieses Enzym. Erst später, wenn keine Milch mehr gegeben wird, dann stellt der Körper die Produktion dieses Enzyms wieder ein.

Wenn der Katze dann unverhofft wieder Milch gegeben würde, käme es auch hier zu Durchfallerkrankungen. Reicht der Tierhalter der Katze direkt nach dem Abstillen Kuhmilch, ist die Chance bedeutend größer das der Körper der Katze auch weiterhin dieses wichtige Enzym produziert. Regelmäßig sollte die Milch aber auch dann nicht gegeben werden.

Katzen verwöhnen mit Leckereien

Jede Katze hat natürlich andere Vorlieben, aber alle Katzen lieben in der Regel Katzenminze. Die Katzenminze gehört zu den Lippenblütlern und besitzt eine Art zitronigen, minzigen jedoch herben Geruch. Sie ist in Asien, Südeuropa und Afrika heimisch. Dass diese Pflanze Katzenminze genannt wird, kommt daher das Geschlechtsreife Katzen von dem Geruch der Pflanze angezogen werden und eine euphorisierende Wirkung bei Katzen hervorruft. Jungtiere und sehr alte Katzen zeigen nur eine geringe Anziehung von der Katzenminze.
Verdauung wird optimiert

Die Katzenminze schmeckt der Katze nicht nur gut, sondern fördert auch die Verdauung. So kann bei Einnahme von Katzenminze die Katze auch mehr Haare wie üblich verdauen. So hat die Katze nicht nur eine Art von Leckerbissen, sondern auch noch was Gesundheitsförderndes zu sich genommen. Wer den Geruch der Katzenminze nicht mag, der kann sich auch Katzenmalz zulegen. Dies ist in der Regel in einer Tube verschlossen.

Hier wird empfohlen, ein bis zweimal die Woche, einen ein Zentimeter langen Streifen heraus zudrücken und seiner Katze zum Naschen zu geben. Dieses Malz hat dieselbe Wirkung wie die Katzenminze. Sie ist ebenfalls verdauungsfördernd und sorgt dafür, dass die Katze ihre Haare verdauen kann und sie nicht in regelmäßigen Abständen wieder hoch würgen muss.

Barf Futter für die Katze

Der Begriff “Barf” stammt ursprünglich aus den USA, wo dieses Konzept zur Haustier Ernährung entwickelt wurde. Es wurde zunächst für Hunde entwickelt, später aber auch für die Bedürfnisse anderer Karnivoren weiterentwickelt, so dass heute auch gesundes Barf Katzenfutter erhältlich ist. Der Begriff Barf ist ein Akronym und setzte sich ursprünglich aus “Bones and raw food”, also “Knochen und rohe Nahrung” zusammen. In der deutschen Sprache steht Barf für “Biologisches artgerechtes rohes Futter”.

Der Grundgedanke bei diesem Fütterungssystem ist der, dem Tier an Nahrung zu bieten, was es in freier Natur fressen würde, also genau die Nährstoffe, für die Organ- ismus und Stoffwechsel des Tieres ausgerichtet sind. Am Beispiel der Katze sind dies vor allem tierische Proteine, wobei das Fleisch möglichst roh verfüttert wird. Normalerweise wird Futter, dass den Ansprüchen von Barf genügt, tiefgefroren verkauft beziehungsweise geliefert und ist somit leicht portionier- und haltbar.

Barf Futter unterstützt die Entwicklung des Tieres

Logisch betrachtet reicht ein Blick in das Maul der Katze, um festzustellen, dass es sich bei dem Tier um einen reinen Fleischfresser handelt. Eine artgerechte Haustier Ernährung mit Barf-Produkten kann also nur Vorteile für die Katze haben. Konventionelles Dosenfutter wird häufig nach dem Minimalkosten-Prinzip hergestellt, so dass viele wichtige Nährstoffe fehlen, da diese bei der Produktion zu teuer wären.

Trockenfutter entspricht noch weniger dem natürlichen Speiseplan des Tieres, einigen Studien zufolge ist die falsche Ernährung sogar häufige Ursache degenerativer Erkrankungen, vor allem bei älteren Katzen. In Tiergärten und Zoos werden Kleinkatzen ebenfalls mit rohem Fleisch gefüttert und zwar aus dem Grund, dass die Tiere durch anderes Futter krank werden oder sogar verenden. Somit ist anzunehmen, dass gesundes Barf Katzenfutter wohl auch für die Hauskatze am besten geeignet ist.

 

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2 Kommentare

  1. Claudia

    Kein Katzenbesitzer richtet seinem Feliden morgens eine Schale mit frischen Mäusen an. Dabei sind die armen Nager genau das, was eine Katze brauchen könnte, nämlich ausgewogene Ernährung.
    NagetierNeben dem Fleisch und Fett enthält die Maus weitere Stoffe, die sich zum Beispiel in einem Steak nicht finden ließen: Fell und Knochen liefern Ballaststoffe, der Darminhalt der Nager Vitamine und Mineralstoffe. Selbst ein Raubtier wie die Katze kann von einer reinen Fleischernährung nicht leben. Ohne die Möglichkeit, ganze Mäuse und Vögel zu verschlingen, muss der Mensch für die ausgewogene Ernährung der Katzen sorgen: das Katzenfutter muss Proteine, Fette, Vitamine und Mineralien in ausreichender Menge und richtiger Zusammensetzung enthalten.

    Wer seine Katze nicht mit fertigem Futter ernähren möchte, hat sehr viel Aufwand, aber auch eine Kontrolle über die Nahrung, die bei industriellem Futter ganz und gar nicht gegeben ist – dort kann man nur hoffen, dass die Qualität der verwendeten Fleischreste recht gut ist. Selbst hergestelltes Katzenfutter muss eine ausgewogene Mischung aus Fleisch, Fetten, Gemüse und eventuellen Ergänzungsmitteln wie Vitaminen und Mineralstoffen enthalten. Dabei ist zu beachten, dass von den Katzen sehr gerne genommene Fleischsorten wie zum Beispiel Leber belastende Stoffe enthalten können, rohes Fleisch auch Krankheitserreger.

  2. Katja

    Katzen benötigen eine ausgewogene Ernährung die gleichzeitig leicht zu verdauen ist. Man sollte sie ausschließlich mit Rohfutter und hochwertigen Futtersorten füttern. Das Billigfutter aus den Supermärkten hält oft nicht das, was es verspricht und steht zudem nicht für eine ausgewogene Ernährung. Die Katzennahrung sollte als Feucht- und Trockenfutter vermischt gereicht werden und zudem noch Rindfleisch oder Fisch hinzufügen. Eine weitere Methode um seine Katze ausgewogen zu füttern ist Barf. Barf bedeutet biologisch geeignetes rohes Futter und ist, wie man dem Namen schon entnehmen kann, rohes Futter. Dieses Futter kann man sich direkt nach Hause liefern lassen und es sollte direkt kühl gelagert werden, da sich Katzen durch frische Lebensmittel oftmals Parasiten holen können. Barf ist sozusagen das Bio-Produkt für das Tier und Tierhalter berichten bereits nur positives durch die Ernährung mit Barf. Neben dem Futter sollte natürlich auch immer ausreichend Wasser gereicht werden, damit die Katze keinen Durst leiden muss.

    WELCHE LEBENSMITTEL SIND FÜR KATZEN GEEIGNET UND WELCHE NICHT?
    Rohe Eier sind sehr gesund für Katzen und man kann es zum Beispiel unter das Nassfutter mischen. Auch Meeresfrüchte sind eine Leibspeise vieler Katzen und man kann sie dem Stubentiger bedenkenlos gewähren. Auch Fisch und laktosefreie Milchprodukte sind Produkte, die für Katzen geeignet sind. Leider gibt es auch einige Lebensmittel, die für die Katze sehr giftig sind. So ist zum Beispiel Schokolade pures Gift für Katzen. Mehrere Mengen davon können sogar zum Tod führen. Auch Nikotin ist für eine Katze sehr giftig. Frisst eine Katze einen alten Zigaretten-Stummel, kann dies ebenfalls sehr gefährlich werden.

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