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Fellpflege beim Hund
Fellpflege beim Hund ist nicht schwer

Fellpflege beim Hund

Wie bekomme ich das Fell weich?

Das Fell beim Hund bedarf einer regelmäßigen Pflege. Kurzhaarige Hunde sind diesbezüglich sehr pflegeleicht und genießen das Bürsten sehr, da es als wohltuende Massage angenommen wird. Ganz besonders Langhaarhunde brauchen jedoch eine tägliche Haarpflege.

Bleibt diese aus, verfilzt das Fell und Ekzeme können sich entwickeln. Diese locken Zecken, Flöhe und Milben an. Die Fellpflege ist Pflicht und dient nicht nur dem allgemeinen Wohlbefinden, sondern auch der Gesundheit des Tieres.

Den Hund richtig bürsten

Wenn Sie Ihrem langhaarigen Freund wieder weiches Fell verleihen wollen, so kämmen Sie ihn erstmal richtig. Dafür nehmen Sie am besten unterschiedliche Kämme aus Holz. Plastikkämme gibt es zwar auch, die sorgen jedoch für eine statische Ladung des Fells, was sichkontraproduktiv auswirken würde. Sie gehen zuerst mit einem grobzinkigen Kamm durch das Fell und nehmen anschließend einen feineren Kamm. Mit einer Bürste können Sie lose Haare aus der Unterwolle herausholen.

Die Ernährung des Hundes

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für das Fell. Dieses wird besonders durch den Zusatz von wertvollen Ölen glänzend. Dazu gehören Olivenöl, Leinöl, Lachsöl und Distelöl beispielsweise. Sie geben dem Hund einfach jeden Tag einen Esslöffel des Öls in das Futter. Es hat sich genauso das Verabreichen eines rohen Eies in der Woche als wirksam herausgestellt.

Das Fell wächst nicht mehr nach

Wenn das Fell nach der Sommerschur plötzlich nicht mehr wächst, könnte dies daran liegen, dass das Deckhaar beschädigt wurde. Dadurch gelangt viel Hitze an die Haut und die Haarwurzeln können nicht mehr effektiv mit Nährstoffen versorgt werden. Auch bei Proteinmangel kommt es zum Ausbleiben des Haarwachstums.

Sie können eine Mangelversorgung verhindern, indem Sie Ihrem Hund vermehrt Vitamin B und Biotin verabreichen. Genauso helfen oft Zink und Kupfer bei schwachem Haarwachstum. Eine andere Ursache dafür, dass das Haar nicht mehr nachwächst, kann ein Thyroxin-Mangel sein. Dieses ist für den Stoffwechsel und zum großen Teil auch für das Haarwachstum verantwortlich.

Wie entwurme ich meinen Hund?

Hunde fangen sich relativ häufig Würmer ein. Blöd ist auch, dass Sie als Halter oder Halterin sich ebenfalls einen Bandwurm zuziehen können, wenn Ihr Hund welche hat. Aus diesem Grund sollten Sie auf bestimmte Zeichen achten und am beste auch präventiv Wurmkuren beim Hund durchführen.

Was ist ein Bandwurm und woran erkenne ich ihn?

Der Bandwurm gehört zu den Plattwürmern und ist weltweit verbreitet. Es gibt über 3500 verschiedene bekannte Arten des Bandwurms. Bandwürmer leben als Parasiten im Darm oder Gehirn ihres Wirts. Dort nehmen sie die Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei im Wirt über ihre Haut auf. Sie haben einen Hakenkranz am Kopf, welcher über Saugnäpfe verfügt und dem Bandwurm hilft, sich im Darminneren festzusaugen.

Was sind die Anzeichen für einen Befall?

Bis zu einer gewissen Anzahl von Bandwürmern im Körper sind keine Symptome zu erwarten. Ist der Befall jedoch groß treten Verdauungsstörungen wie Verstopfung bzw. Darmverschluss auf. Mit der Zeit wird der Hund immer schwächer und nimmt trotz gesteigertem Appetit an Gewicht ab.

Auch Mangelerscheinungen, Konzentrationsschwäche, Apathie, Atemnot und glanzloses Fell deuten auf einen Wurmbefall hin. Sie können sich außerdem sicher sein, dass Ihr Hund von Würmern befallen ist, wenn er neulich erst Flöhe hatte oder immer noch Flöhe hat und Sie dem Hund keine Wurmkur verabreicht haben. Flöhe sind die Hauptüberträger von Larveneiern.

Regelmäßige Wurmkur

Da Hunde sich schnell über das Fressen oder Schnüffeln an Dingen außerhalb des Hauses mit Parasiteneiern infizieren, ist es sinnvoll vorbeugend Wurmkuren durchzuführen. Bei jungen Hunden müssen auf jeden Fall regelmäßige Wurmkuren im Abstand von zwei Wochen gemacht werden. Die meisten neugeborenen Welpen haben sich bereits im Mutterleib mit Würmern infiziert.

Bei einem älteren Hund reicht es aus, wenn Sie ihm alle drei Monate eine Wurmkur verabreichen. Mit einer Wurmkur sind Bandwürmer und Larven sehr einfach zu entfernen. Die Larven haben bei Kuren, die alle drei Monate durchgeführt werden, nicht die Möglichkeit zu Würmern heranzuwachsen.

Welche Formen der Wurmkur gibt es?

Sie können dem Hund auf unterschiedliche Weise eine Wurmkur verabreichen. In der Regel funktioniert die Gabe von Tabletten sehr gut. Anders als es bei Katzen der Fall ist, schlucken Hunde die Tablette einfach runter, wenn man sie ihm in den Mund steckt und die Schnauze zuhält. Einige Hunde haben jedoch auch die Angewohnheit, die Tablette danach wieder unbemerkt auszuspucken.

Alternativ können Sie die Tablette in einer Wurst verpacken, in Leberwurst beispielsweise. Es gibt auch flüssige Wurmkuren, die auf das Fell zwischen den Schultern aufgetragen wird. Die schützt nicht nur gegen Würmer, sondern auch gegen Flöhe. Diese Methode hat aber ihre Nachteile. Zum einen sind viele Parasiten mittlerweile resistent gegenüber diesem Mittel und zum anderen ist die Flüssigkeit leicht auswaschbar. Die sicherste Variante der Wurmkur ist die Spritze durch den Tierarzt.

Wie bekämpfe ich Parasiten beim Hund?

Sollte Ihr Hund solche Parasiten haben, müssen Sie reagieren!

Für einige Parasiten stellen Hunde die Hauptwirten dar, weshalb sie eine wahre Zielscheibe für Flöhe, Milben und Zecken sind. Diese Schädlinge sind in ganz Deutschland und teilweise weltweit verbreitet. Manche von ihnen sind harmlos, andere von ihnen tragen Krankheitserreger in sich, die sie auf ihren Wirt übertragen. Aus diesem Grund und weil Parasiten auch auf Menschen übertragen werden können, sollten Sie einem Parasitenbefall vorbeugen und diese rechtzeitig bekämpfen, sollte Ihr Hund von ihnen betroffen sein.

Welche Mittel zur Vorbeugung gibt es?

Es gibt verschiedene Mittel gegen Parasiten, die meist in Form von Sprays angeboten werden. Leider gibt es kein Parasitizid, das oder Insektizid, welches alle Arten Parasiten vernichten kann. Möchten Sie Ihren Hund gegen Zecken schützen, müssen Sie zwei Arten des Schutzes kennen. Die meisten Parasitenmittel wirken erst, wenn sich der Schädling im Tier verbissen hat.

Dazu gehören das Ungeziefer Halsband und diverse Sprays, Spot-ons und Shampoos. Diese Parasitenmittel verwenden Sie am besten kombiniert mit Repellentien, welche die Parasiten Lähmen oder den Geruchssinn stören. Dazu gehören zum Beispiel der Wirkstoff Permethrin. Da vor allem Hunde mit einem schwachen Immunsystem von starkem Parasitenbefall betroffen sind, können Sie die Widerstandsfähigkeit Ihres Hundes stärken, indem Sie ihn ausgewogen und vitaminreich ernähren.

Die Zeckenzange und ihre Anwendung

Zeckenzangen gibt es viele unterschiedliche auf dem Markt. Es gibt welche aus Plastik und aus Metall. Diese haben zumeist die Form eines Kugelschreibers, auch können Sie am unteren Ende auf einen Knopf drücken. Auf Druck kommt die Zange heraus, mit der Sie die Zecke umgreifen.

Lassen sie den Knopf los, so schließt sich die Zange. Viel brauchen Sie hier nicht zu beachten. Diese Zange eignet sich für fast alle Zecken. Nur die sehr kleinen Exemplare werden Sie hiermit nicht kriegen. Es gibt auch Zeckenhaken und Zeckenschlingen, mit denen Sie die Zecken beim Hund entfernen können.

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