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Wie kann ich meinen Hund entwurmen?
Wie kann ich meinen Hund entwurmen?

Wie kann ich meinen Hund entwurmen?

Wenn Sie einen Hund haben und dieser schon einmal unter einem Wurmbefall gelitten hat, dann wissen Sie, dass diese Situation nicht nur ärgerlich ist, sondern auch gefährlich werden kann. Diese Art der Schmarotzer kann Ihrem Hund massiv körperlich schädigen und dabei sogar auf den Menschen übergehen. Letzteres ist gerade für Kinder und ältere Menschen eine große gesundheitliche Gefahr. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie eine Wurmkur bei Ihrem Hund anwenden und was sonst noch zu beachten ist.

So schützen Sie Ihren Hund vor Würmern

Für Sie als Herrchen oder Frauchen ist es so gut wie unmöglich, die Aufnahme eines Parasiten durch Ihren Vierbeiner mitzubekommen. Ihr Hund kann beinahe überall auf Würmer stoßen und sich damit infizieren. Diese Würmer vermehren sich rasant im Darm von Ihrem Hund und können so großen Schaden anrichten. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihre Fellnase pro Jahr mindestens zweimal einer Wurmkur unterziehen.

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Was Sie für eine Wurmkur benötigen

Es gibt bei Amazon eine Vielzahl an frei verkäuflichen Präparaten, um eine Wurmkur bei Ihrem Hund durchzuführen. Allerdings können Sie als Laie kaum wissen, mit welcher Art Wurm Ihr Hund befallen ist. Ein Tierarzt kann Ihnen hierbei genau Aufschluss geben, um welchen Parasiten es sich bei Ihrem Hund genau handelt. Wählen Sie ein frei verkäufliches Mittel, welches nicht für den Wurmtyp bestimmt ist, werden Sie mit der Wurmkur keinen Erfolg erzielen. Zum Verabreichen benötigen Sie entweder eine Einmalspritze, jedoch ohne Kanüle oder Trocken- bzw. Nassfutter. Abhängig ist dies von der Darreichungsform der Wurmkur.

Die Darreichungsformen

Allgemein wird bei den Rundwürmern unterschieden zwischen, Peitschen-, Haken- und Spulwürmern. Bei den Bandwürmern sind es unter anderem der Fuchsbandwurm oder der dreigliedrige Hundebandwurm. Es ist bei der Wurmkur für Ihren Hund streng Acht zu nehmen auf diese beiden Wurmgruppen mit den jeweiligen Untergruppen. Man wählt daher oftmals Kombinationspräparate, welche allgemein gut verträglich sind. Diese Präparate können verabreicht werden in Form von einer Injektion, als Suspension, Pasten, Tabletten oder als Spot-On-Präparat.

Wenn Ihr Hund einen empfindlichen Magen hat, empfiehlt sich die Gabe in der Kombination mit Futter. Sie können Tabletten beispielsweise in eine Scheibe Wurst wickeln oder in ein Stück Leberwurst stecken. Eine weitere Möglichkeit ist es, wenn Sie die Tabletten zerbröseln und sie Ihrem Vierbeiner einfach unter das Nass- oder Trockenfutter mischen. Da die Dosierung exakt auf das Gewicht von Ihrem Tier abgestimmt wird, müssen Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Ihr Tier auch die ganze Tablette zu sich nimmt. Werden die Tabletten nüchtern verabreicht, haben sie jedoch eine erhöhte Wirksamkeit. Erbricht Ihr Hund innerhalb von einer Stunde nach der Einnahme, müssen Sie ihm nochmals nach einigen Tagen eine Tablette verabreichen.

Die Wurmkur für Ihren Hund können Sie auch als Paste verabreichen. Auch hier können Sie wie bei den Tabletten handeln. Bestreichen Sie ein Stück Käse oder Wurst mit der Paste und geben es Ihrer Fellnase zu fressen. Aber auch das Untermischen beim alltäglichen Fressen ist möglich. Wichtig ist aber wiederum, dass Sie sich vergewissern, dass Ihr Hund die ganze Portion vollständig aufgefressen hat. Verweigert das Tier die Aufnahme, können Sie die Paste alternativ auch auf die Lefzen Ihres Hundes schmieren. Ihr Hund wird diese dann automatisch ablecken.

Zur 100-prozentigen Sicherheit befüllen Sie eine Eimalspritze, ohne Kanüle, mit der Paste und träufeln es Ihrem Haustier unmittelbar in den hinteren Teil des Rachens. Bei dieser Methode kann es allerdings notwendig werden, dass Sie die Paste verdünnt werden muss. Gelingen alle diese Versuche nicht, kann Ihr Tierarzt die Wurmkur für Ihren Hund auch als Injektion verabreichen. Das sollte aber in jedem Fall von einem Tierarzt gemacht werden und nicht von Ihnen selbst.

Nützliche Tipps

Bevor Sie die Wurmkur an Ihrem Hund durchführen, sollten Sie ihm das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Es ist besser für die gesamte Prozedur, wenn Ihr Tier das Gefühl hat, dass alles so wie sonst ist. Sie brauchen ihn nicht trösten oder auf ihn einreden, denn Ihr Vierbeiner wird dann direkt merken, dass etwas anders ist und sich unter Umständen irgendwo verstecken bzw. abhauen.

Damit es erst gar nicht zu einem Wurmbefall kommt, ist es wichtig, dass Ihr Tier bereits ab dem Welpenalter regelmäßig einer Wurmkur unterzogen wird. Vorbeugen ist immer einfacher als Behandeln, jedoch müssen Wurmkuren regelmäßig erfolgen, um Ihr Tier zu schützen. Stellen Sie Ihren Hund regelmäßig beim Tierarzt vor, denn es gibt nur selten Anzeichen für einen Befall von Würmern, welche klar und eindeutig sind. Achten Sie im Alltag auf das Verhalten von Ihrem Hund.

Wenn er außergewöhnlich viel frisst, stets großen Appetit hat und jedoch kein Gewicht zulegt, kann das ein Indiz für Wurmbefall sein. Im Kot werden Sie Würmer nur sehen können, wenn Ihre Fellnase eine sehr hohe Anzahl von Würmern im Körper trägt. Dann kann es sein, dass durch den Kot das eine oder andere Exemplar ausgeschieden wird. Für das menschliche Augen nicht sichtbar sind Larven und Eier.

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