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Flohbisse beim Hund – Was sollten Sie tun?
Flohbisse beim Hund erkennen und behandeln

Flohbisse beim Hund – Was sollten Sie tun?

Ein Flohbefall beim Hund ist für diesen nicht nur extrem lästig, der Flohbefall kann unbehandelt auch sehr schnell zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Darüber hinaus kann sich der Befall bei einer nicht konsequent durchgeführten Behandlung schnell zu einer echten Plage ausweiten. Um dies zu verhindern, sollten Hundehalter das Problem mit den Flöhen systematisch und gezielt angehen.

Bekämpfung der vorhandenen Flöhe

Schnell und einfach lassen sich Flöhe durch sogenannte Flohtropfen vertreiben. Allerdings müssen diese vom Tierarzt verschrieben werden. In der Regel tropfen Hundehalter diese dann alle drei Tage in den Nacken des Hundes. Bei starkem Befall kann der Tierarzt hier allerdings auch einen anderen Zyklus festlegen. Obwohl diese Tropfen schnell und gut wirken, ist hier Vorsicht geboten: Intensive Streicheleinheiten sollten während der Gabe vermieden werden.

Etwas anders und eine Alternative zu den Tropfen sind Flohhalsbänder. Diese können sowohl bei Amazon käuflich erworben werden. Im Vergleich zu Flohtropfen beugt ein Flohhalsband den Befall allerdings nur vor, es hilft nicht in einem akuten Fall. Damit die Wirkung des Halsbands sich jedoch richtig entfalten kann, sollte der Hund mit einem frischen Band weder gestreichelt noch angefasst werden.

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Flöhe natürlich behandeln

Flöhe lassen sich auch ganz ohne Chemie, mit einem Flohkamm, bekämpfen. Der Flohkamm ist ein äußerst fein gezahnter Kamm, mit welchem die Flöhe und die Floheier sanft aus dem Fell des Hundes gekämmt werden. Wichtig ist es hierbei jedoch, dass die Anwendung immer in Wachstumsrichtung des Fells erfolgen sollte und das der Kamm nach jedem Gebrauch in Seifenwasser ausgespült wird.
Allerdings sollte nicht nur der Kamm regelmäßig ausgespült werden, auch der Hund sollte in regelmäßigen Abständen ein Bad nehmen.

So können sowohl die Hautreizungen als auch der Juckreiz durch die Flöhe gelindert werden. Um den Hund zu baden kann hier ein ganz normales Hundeshampoo verwendet werden. Während des Badens lohnt es sich ein paar Tropfen Teebaum-, Lavendel- oder Eukalyptusöl über den Hund zu träufeln. Diese Öle töten zwar keine Flöhe, sie sind aber ein ganz einfaches Mittel gegen den Befall.

Ein ebenfalls wirksames Anti-Floh-Spray kann ganz schnell und einfach zuhause hergestellt werden: Ein bis zwei Tropfen ätherischer Öle aus Zedernholz oder aus Lavendel werden in fünfhundert Milliliter Wasser getropft und anschließend wird das Gemisch in eine Sprühflasche gefüllt. Ganz nach Bedarf wird der Körper des Hundes nun mit dieser Mixtur besprüht und Flöhe halten sich von ihm fern. Bitte darauf achten, dass die empfindlichen Stellen wie Nase und Augen ausgespart werden.

Wichtig für die Behandlung eines befallenen Hundes

Wenn der Hund Flöhe hatte, so sollte im Anschluss an die Behandlung immer eine Wurmkur durchgeführt werden. Flöhe übertragen Bandwürmer, welche im Kot nur äußerst schwer nachzuweisen sind. Werden diese nicht sofort vernichtet, kommt der Hundehalter schnell von einem Problem zum nächsten. Schon für kleines Geld kann eine Wurmkur bei Amazon käuflich erworben werden.
Gleichzeitig sollten auch weitere im Haus lebende Tiere behandelt werden und es sollte darauf geachtet werden, dass der erkrankte Hund nicht mit anderen Hunden oder Katzen in Kontakt kommt.

Flöhe in der Umgebung bekämpfen

Doch nicht nur der Hund sollte behandelt werden, auch die Umgebung des Tieres muss von Flöhen befreit werden. Teppiche, Kissen, Polster und Decken sollten bei mindestens sechzig Grad gewaschen werden und nach dem Staubsaugen muss der Beutel extrem gut verschlossen und sofort entsorgt werden.

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