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So merkwürdig ist das Schlafverhalten von Tieren
Wie Tiere schlafen.

So merkwürdig ist das Schlafverhalten von Tieren

Nicht nur jeder Mensch muss schlafen, auch alle Tiere benötigen Schlaf. Gleichzeitig müssen diese aber während ihrer Nachtruhe in freier Wildbahn sich vor Feinden schützen. Damit Tiere sicher schlafen können, kommen einige auf sehr kreative Ideen.

Beständiger Schlafentzug bringt den Tod

Abschalten und einfach schlafen, klappt bei den Menschen im heimischen Schlafzimmer am besten. In freier Wildbahn hingegen gestaltet sich dies durchaus ein wenig komplizierter. Doch auch Tiere benötigen Schlaf und ist für diese genauso überlebenswichtig, wie für den Menschen.

So haben Experten ein Experiment an Ratten durchgeführt. Diese bekamen zwar ausreichend Nahrung, wurden aber vom Schlafen abgehalten. Nach und nach bauten die Nager immer mehr ab. Erst kam es zu einem Anstieg der Stresshormone und anschließend wurde das Immunsystem arg beeinträchtigt. Wobei am Ende der Tod auf die Ratten wartete.

Schlafen und auf der Hut sein, ist nicht einfach

Schlafen und gleichzeitig zu einem gewissen Grad seine Umgebung wahrnehmen, ist kein Kinderspiel. Doch die Natur weiß sich natürlich auch hier zu helfen. Mit offenem Mund, kopfüber oder auch gleich im Stehen – ein jedes Tier schläft anders.

So ist der Fregattvogel sogar fähig im Fliegen zu schlafen. Wobei dieser dann ein Auge geschlossen hat, während das andere weit aufgerissen seine Umgebung wahrnimmt. Experten haben hier herausgefunden, dass bei diesem Vogel während des Schlafs nur eine Hälfte des Gehirns genutzt wird. Wobei diese Vögel sogar weniger Schlaf benötigen als andere Tiere.

Ähnlich funktioniert es bei Walen, Robben, sowie Delfinen. Auch diese Tiere nutzen im Schlaf nur eine Gehirnhälfte. Zudem nächtigen sie mit einem geschlossenen und einem offenen Auge. Dabei liegen diese Tiere auf der Seite unter Wasser und holen in regelmäßigen Abständen dennoch Luft an der Oberfläche. Lediglich der Pottwal schläft tatsächlich und schaltet gänzlich ab.

Manche Tiere ähneln auch im Schlaf dem Menschen

Durchaus finden sich in freier Wildbahn aber auch Tierarten, die sich im Schlaf ähnlich, wie wir Menschen verhalten. Schimpansen brauchen, zum Beispiel, zum Einschlafen stets einen Partner zum Kuscheln. Wobei auch Stockenten gerne die Nähe ihrer Artgenossen suchen, wenn sich die Schlafenszeit nähert. So versammeln sich diese Enten in einem Kreis. Die äußeren Tiere halten hier Wache, während die anderen schlafen. Wobei von Zeit zu Zeit ein anderer den Wachposten übernimmt.

Was kaum einer weiß, sogar Fruchtfliegen schlafen ähnlich, wie der Mensch, denn auch diese kleinen Tierchen schlafen schlechter, je älter sie werden. Koffein hingegen macht auch diese Fliegen wacher. Zumal Fruchtfliegen, wie Menschen stützende Gliazellen im Gehirn besitzen, die für den Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich sind. Wobei die männlichen Fliegen hier häufig mehr schlafen, als die männlichen.

Schlaf ist wichtig für Mensch und Tier

Sowohl Tiere, als auch Menschen benötigen Schlaf. Kommt es zu einem beständigen Schlafentzug beeinträchtigt dies nicht nur die Konzentrations-, wie Leistungsfähigkeit, sondern schädigt auch die Gesundheit. Schlafen ist lebenswichtig, genauso wie die Nahrungsaufnahme. Ein jedes Lebewesen benötigt Ruhephasen. Wobei Tiere in freier Wildbahn es häufig schwerer haben abzuschalten, als der Mensch. Dennoch ähneln viele Tierarten im Schlaf dem Menschen und keinesfalls sind es nur die Affen, die hier Parallelen aufweisen.

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