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Ragdoll Katzen

Ragdoll Katzen

Reinrassige Ragdoll

Ragdoll Katzen sind schöne Rassekatzen, die seit ca. Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts gezüchtet werden. Ragdoll kann man mit Stoffpuppe übersetzen, was auch schon das Ziel der Züchtung dieser wunderschönen Katze in etwa beschreibt. Die meisten Ragdoll lassen sich einfach hängen wie ein „nasser Sack“ wenn man sie hochhebt, und erinnern dann eben eher an eine Stoffpuppe als an eine eigenwillige Katze. Die Ragdoll ist etwas für’s Auge und erinnert an ein kuscheliges Plüschtier.

Ragdoll Katzen Charakter

Wer eine Ragdoll Katze in seinen Haushalt holt, wird mit einer sanften Samtpfote zusammenleben, die sehr gutmütig und anhänglich ist. Ragdoll sind keinesfalls sehr kapriziöse Katzen, sondern eher ausgeglichen, lieb  und in sich ruhend.

Diese Katzenrasse ist als besonders sozial anzusehen und eine Ragdoll allein fühlt sich meist nicht so recht wohl und freut sich über einen Artgenossen. Mit einer zweiten Katze wird sie wahrscheinlich ausführlich kuscheln. Dass es sich dabei am besten um ein Geschwisterchen handeln sollte, bei dem die Akzeptanz am größten ist, sollte sich von selbst verstehen.

Ragdoll werden meist nur in der Wohnung gehalten und sind auch recht spiellustige Kätzchen. Da sie aber auch da nicht zu wild sind, ist die Wohnungseinrichtung meist sehr sicher vor ihnen.

Was bei dieser Katzenrasse wirklich auffällig ist, ist die Anhänglichkeit. Man nennt sie auch gern die Hunde unter den Katzen. Es kann sein, dass Ihre Ragdoll Ihnen den ganzen Tag auf den Fersen ist und geradezu bei Fuss geht. Sie wird aufmerksam verfolgen, was sie tun und immer dabei sein wollen. Nicht selten geht die Ragdoll auch gern mit Ihren Dosenöffnern spazieren. Also wohlgemerkt: die Katze mit Ihnen, nicht Sie mit der Katze 😉

Durch ihre ruhige und ausgeglichene Art sind sie auch gut für Haushalte mit Kindern geeignet. Sie werden gern mit den kleinen schmusen und sind auch robust genug, um mal ein gröberes Patschhändchen auszuhalten.

Eine weitere herausragende Eigenschaft der Rassekatze ist ihre Geselligkeit. Wahrscheinlich wird sie sich auch über Besuch freuen und sich mitten im Geschehen tümmeln. Genau diese Geselligkeit ist es aber auch, die die Katze immer braucht. Die Ragdoll ist keine Katze, die man viel allein lassen sollte, denn dann wird sie sich nicht wohlfühlen und sehr einsam sein.

Ragdoll Katzen Wesen

  • Ragdoll Katze Eigenschaften: Die reinrassige Ragdoll ist eine recht grosse und massive Katzenrasse mit einem muskulösen Körper. Die Erscheinung ist eher kräftig. Der Kopf, der auf einem kurzen und kräftigen Hals sitzt,  ist mittelgroß und hat eine eher breite Form. Die recht weit auseinander stehenden Ohren sind ebenfalls mittelgroß und weisen runde Spitzen auf. Die Beine sind mittellang, die Körperlinie fällt, durch die etwas kürzeren Vorderbeine, nach vorn ab. Der Ragdoll Kater ist in der Regel um einiges größer als eine Katze. Ein Ragdoll Kater und eine Katze aus einem Wurf können ausgewachsen schon mal bis zu 5 kg Gewichtsunterschied aufweisen.
  • Größe Katze: 4,5 – 6,5 kg
  • Größe Kater: 6,5 – 10,0 kg
  • Schulterhöhe: bis 40cm hoch
  • Länge von Nase bis Schwanzspitze: 100 – 120 cm
  • Varianten/Farben: 

Die weiß geborenen Point Ragdoll Kitten entwickeln erst später in den ersten 3 Lebensjahre ihre spätere Fellfarbe.

erlaubte Farben Variante
Bicolour Colourpoint Lynx ( Tabby ) Mitted Torbie Tortie
Blue (blue und cream Kombination) x x
Chocolate (Schokoladenfarben) x x x x
Red (warmer Orangeton) x x x x
Seal (dunkles Rehbraun) x x x x x x
Lilac (Gletschergrau) x x x x
Cream (Apricotton) x x x x

 

 

 

Ragdoll Katzen

Ragdoll Kitten wenige Wochen alt

  • Fell: Das Fell der Ragdolls ist  mittellang bis lang, weich und seidig. Es liegt am Körper an und ist recht dicht.
  • Farbe der Augen: blau
  • Schwanz: stark behaart, lang und buschig

Ragdoll Katzen Ursprung & Geschichte:

Diese Point Katzenrasse ist in Kalifornien um 1965 herum eher zufällig entstanden. Die Amerikanerin Ann Baker verliebte sich in die Nachbarskatze Josephine, die einer Angora sehr ähnlich sah. Ann Baker baute mit dieser Urmutter und einigen Katern die Rasse Ragdoll auf und hat sie sich patentieren lassen.

Wer züchten wollte musste demzufolge auch Lizensgebühren in Kauf nehmen.  Zum großen Glück für Katzenliebhaber konnten sich aber 2 unabhängige Linien zu ursprünglichen Bakerschen entwickeln. Die Familien Dayton und Chambers bauten ihren Zuchten lizenzfrei auf und führten die Ragdoll zu Ihrem großen Erfolg. In Europa trat die Rasse ab ca. 1980 ihren Siegeszug an.

Ragdoll Katzen Pflege

Ragdoll Katzen

Ragdoll Katze Colorpoint mit schönen blauen Augen

Das Haar der Ragdolls hat eine besondere Struktur, wodurch es sich nicht verkettet. Für eine Langhaarkatze ist das natürlich ein großer Vorteil, denn es reicht, wenn man sie 1x pro Woche kämmt. Die Rasse steht in dem Ruf, auch bei Menschen mit Katzenhaarallergie keine allergischen Reaktionen auszulösen. Das sollten Sie aber bitte vor Anschaffung unbedingt testen lassen und sich nicht auf Hörensagen verlassen.

Sollten Sie sich zum Vorteil der geselligen Katzen entschließen, ein Katzenpärchen anzuschaffen (bevorzugt Geschwister), erleichtert Ihnen das die Pflege zusätzlich. Die zwei Katzen werden sich gegenseitig pflegen und reinigen.

Krankheitsanfälligkeit

Für eine Ragdoll sollte man auf jeden Fall einen HCM-Gen-Test vom Züchter verlangen. HCM =  hypertrophe Kardiomyopathie (Verdickung des Herzmuskels und Vergrößerung der linken Herzkammer) ist eine Krankheit die vererbt wird und leider zum Tod der Katze führt.

Ragdoll Katzen Preis

500 -700 Eur von einem guten und anerkannten Ragdoll Züchter mit Papieren und Stammbaum, aber Liebhaberkatze (nicht für Zucht und Ausstellung geeignet).  Für Katzen mit Zuchterlaubnis eher noch etwas mehr: ca. 1000 Eur.

Sollten Sie weitaus günstigere Kitten angeboten bekommen, könnte es sein, dass diese HCM positiv getestet worden sind und deshalb günstiger abgegeben werden. das heißt zwar noch nicht, dass sie in jedem Fall erkranken, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon sehr hoch.

Ragdoll Katzen Züchter

Katzen Züchter sollten auf jeden Fall in einem Verein organisiert sein und ordentliche Zuchtbedingungen bieten. Ab der 10. Woche kann man meist die Katzenbabies besichtigen. Fragen sie den Züchter nach der Katze und Stammbaum aus, dann werden Sie bald wissen, ob er das süße Kätzchen gut kennt und sich mit ihm beschäftigt, oder ob es nur ums Geld geht. Schauen Sie sich um, ob Sie wirklich das echte Katzenzimmer der Kitten gezeigt bekommen, oder nur einen „Showroom“.

Ob Sie sich für Colourpoint, Seal oder welche Farbe auch immer entscheiden und ob sie einem Kater einer Katze oder einem Pärchen ein schöne zuhause bieten, ist meist Geschmackssache.

Ragdoll Katzen
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Ein Kommentar

  1. Das sind ja wirklich herliche Katzen. Wunderhübsch und wirklich zum verlieben.
    Vor allem die Kitten, man könnte sie gleich vorsichtig in die Hände nehmen und mit ihnen schmusen.
    Wer weiss, vielleicht als Nächste, solch eine?
    Aber meine Kitty (BKH) lebt ja noch mindestens 15 Jahre. 🙂

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