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Katzen Haltung - Wohnen mit dem Stubentiger
Katzen Haltung - Warum wir Katzen lieben.

Katzen Haltung – Wohnen mit dem Stubentiger

Die Menschen sind seit jeher von diesen elegant, anmutigen Geschöpfen fasziniert. Schon im alten Ägypten waren die Katzen heilig und wurden verehrt. Damals gab es dort unzählige, große Getreidelager und auch Scharen von Mäusen und Ratten. Man kannte Katzen als gute und geduldige Jäger und setzte sie daher zum Schutz des kostbaren Getreides ein.

In der Ortsgöttin von Bubastis, der Katzengöttin Bastet wird die Stellung der Katze im alten Ägypten sichtbar. In der Umgebung des Ortes sind ausgedehnte Katzenfriedhöfe mit Bronzefiguren der Göttin zu finden. Die schönen, anmutig aussehenden Tiere wurden hier schon als Haustiere gehalten. Zur damaligen Zeit wurde das Töten einer Katze mit dem Tode bestraft.

Katzen verzaubern aber auch heute noch die Menschen nicht nur aufgrund ihrer Jagdeigenschaften, sondern auch durch ihre Schönheit, Persönlichkeit und Unabhängigkeit. Bis heute haben sie ihre ursprünglichen Verhaltensweisen beibehalten. Jedes Tier ist einzigartig.

Natürlich muss man bei der Anschaffung einer Katze auch einige Aspekte berücksichtigen. Die liebenswerten Samtpfoten benötigen täglich ihre Pflege und zwar ihr ganzes Leben lang. Es sollte dabei bedacht werden, dass eine Katze sehr alt werden kann, mitunter bis zu 20 Jahre.

Von Natur aus sind Katzen sehr neugierig und möchten ihren Erlebnisdrang auch richtig ausleben. Daher ist es empfehlenswert, wenn es möglich ist, Katzen auch im  Freigang zu halten. Dann aber muss auch sicher gestellt werden, dass sie zu jeder Zeit einen Zugang zur Wohnung oder zum Haus haben. Abhilfe kann hier der Einbau einer Katzentür schaffen. Die Katze kann dann wann immer sie will sich zurückziehen.

Katzenhaltung im Freigang ist natürlich für den Stubentiger ideal, aber leider besteht nicht immer die Möglichkeit dazu.

Bei einer Wohnungshaltung sollte man dann berücksichtigen, dass Katzen nicht gerne lange allein sind und auch eine entsprechende Beschäftigung benötigen, damit keine Langeweile aufkommt. Sinnvoll ist es daher hier, wenn möglich immer mindestens dann zwei Katzen zu halten. Daneben sollten auch verschiedene Schlupfwinkel vorhanden sein, die der Katze einen Rückzug ermöglichen. Besonders beliebt sind hier Plätze unter dem Sofa, in Wandschränken, unterm Bett, aber auch gern in Körben und Kartons. Daneben mögen die Katzen auch trockene, erhöhte Sitz- und Liegeplätze mit viel Wärme.

Bei einer Wohnungshaltung steht natürlich auch die Sicherheit der Tiere an erster Stelle. So müssen Fenster mit Gittern versehen sein, um bei unbedachten Bewegungen des Vierbeiners einen Absturz zu vermeiden. Vorsicht ist auch bei angekippten Fenstern geboten.

Die Katzen sind äußerst intelligent und möchten auch ständig beschäftigt werden. Egal wie alt sie sind, sie lieben es zu spielen. So können Katzen beim Spiel ihre überschüssige Energie abbauen. Sie lieben es Jagd auf springende Gummibälle, Gummimäuse, Papierknäuel und auch sich bewegenden Federn zu machen. Hier eignen sich besonders Gegenstände, die schon leicht bei der Berührung mit der Pfote davonrollen.

Man sollte hier aber beachten, dass diese weich sind und sich auch einfach im Maul tragen lassen. Wichtig ist daneben, dass dieses Spielzeug frei von Giftstoffen ist. Die Angebotspalette im Handel ist hier sehr vielfältig. Jedoch lassen sich auch die unterschiedlichsten Katzenspielzeuge mit viel Fantasie, ohne großen Aufwand und Kosten selbst herstellen. Bereits Federn an einer Kordel oder Papierschleifen, die 30 cm hoch über dem Boden hängen, sorgen bei den Katzen für viel Vergnügen.

Neben Spielzeug sind natürlich auch noch andere Utensilien für die Haltung einer Katze notwendig, wie:

  • ein Korb mit Decke
  • ein Futternapf und eine Wasserschale
  • ein Kratzbrett oder eine Kokosmatte und
  • ein Kletterbaum.

Wichtig ist bei einer Wohnungshaltung natürlich auch die Katzentoilette. Nach Möglichkeit sollten zwei Stück ohne Deckel mit Streu aufgestellt werden. Allerdings sollte man darauf achten, dass diese dann nicht in der Nähe des Futterplatzes stehen.

Sicherlich wird man auch feststellen, dass manche Katzen nicht unbedingt ihren Schlafkorb annehmen. Normalerweise sucht sich jede Katze selbst ihren Ruheplatz aus. Man sollte hier aber Grenzen setzen.

Empfehlenswert ist es, das Katzen sowohl Kater und auch Kätzinnen kastriert werden. So kann eine Geburtenkontrolle erfolgen, denn gesunde Katzen werfen zwei- bis dreimal im Jahr. Normalerweise besteht dann ein Wurf meist aus nicht weniger als vier Jungen.

Die Kastrierung einer weiblichen Katze sollte daher ab dem 6. Lebensmonat und eines Katers zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat erfolgen. Die Tiere sollten dann ein Körpergewicht von mindestens 3 kg aufweisen.

Eine Kastration dient natürlich in erster Linie zur Geburtenkontrolle, aber es kann so auch der Markierungsdrang eingeschränkt werden. Die Katzen bleiben dann ihrem Revier treu. Sie entfernen sich nun kaum aus diesem, streunen weniger  herum und Kater sind dann auch nicht mehr so aggressiv anderen Männchen gegenüber.

Man sollte aber bei kastrierten Tieren auch die Fütterung genau abstimmen, da sie leicht zu Übergewicht neigen können.

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